Die Förderprojekte

Team KLIMAGRAR

Über

uns

Wir sind eine kleine Arbeitsgruppe im Bereich Erd- und Umweltwissenschaften der Universität Potsdam und haben uns den Namen „Landwissenschaften“ gegeben. Damit wollen wir zum Ausdruck bringen, dass wir uns für Land, Landschaft, Landwirtschaft interessieren. Wir stehen für klimagerechtes Handeln in der Agrarproduktion.

Wir sind zu dritt: ein Geologe, eine Agrarwissenschaftlerin und ein Astrophysiker.

Forschungsbegleitung KlimAgrar

Das Projekt

sind wir

Hubert

Wiggering

Prof. Dr.  |  Projektleiter  |  Universität Potsdam

Als Geologe habe ich ein Gefühl für Zeit und Raum und zudem gelernt, einzelne Prozesse in einen größeren Kontext zu stellen und als System zu verstehen. Als Umweltwissenschaftler überhaupt, insbesondere aber an der Nahtstelle von Forschung und Politik, muss ich begreifen, dass komplexe Fragestellungen und systemisches Denken nur schwer kompatibel mit politischer Entscheidungsfindung sind. Es sind vielmehr noch immer einfache Lösungen gefragt. Mit dem Vordringen in die Agrarwissenschaften wird zunehmend klar, dass es für die Landwirte nicht ausreicht, die Regeln der „guten fachlichen Praxis“ und alle gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Also dränge ich als Wissenschaftler und Wissenschaftsmanager beharrlich darauf, dass die Landwirte weit darüber hinausgehen, um die Umweltsysteme nicht noch stärker zu belasten und auch den gesellschaftlichen Anforderungen an landwirtschaftliche Produktion und zukünftige Ernährung gerecht zu werden.

So wenig ich mich gerade einer etablierten Wissenschaft zugehörig fühle, so sehr fühle ich mich in den Landwissenschaften wohl und baue Brücken zwischen verschiedenen (Zuständigkeits-)Bereichen der Wissenschaften, der Politik wie in der Umsetzung. Vernetzt lassen sich viele der anstehenden Fragestellungen im Bereich Umwelt/Klima/Landwirtschaft besser angehen.

 

 

 

  • Bildnachweis

    © Robert Glatzel, 2012

     

     

Tarek

Kemper

Wissenschaftlicher Mitarbeiter  |  Universität Potsdam

 

Als Geograph komme ich aus einer immer populärer werdenden wissenschaftlichen Umgebung, die eine Schnittstelle zwischen Sozial-, Geistes- und Naturwissenschaften darstellt. Die Geographie versucht in der Gesamtheit ihrer vielen Einzeldisziplinen – beispielsweise Sozial-, Boden- und Klimageographie – die Erdoberfläche darzustellen. Im Masterstudium Global Change Geography an der HU Berlin habe ich mich vertiefend in die Klimageographie eingearbeitet und mich insbesondere sowohl mit der zeitlichen als auch mit der räumlichen Dimension des Klimas auseinandergesetzt. Und auch bei der jetzigen Befassung mit dem Klimaschutz in der Landwirtschaft spielen die beiden genannten Dimensionen eine zweifelsohne entscheidende Rolle. Haben wir Menschen diesen Planeten doch in (geologisch gesehen) wahnsinnig kurzer Zeit derart verändert, sei es durch die Emission von Treibhausgasen oder durch den drastischen Einfluss menschlichen Handelns auf die Biodiversität, dass wir zum Handeln gezwungen sind. Zudem muss hier vor Ort, in Deutschland, noch vieles getan werden, um den bestmöglichen Beitrag zu den Zielen des Pariser Übereinkommens und des deutschen Klimaschutzplans 2050 zu leisten. Zu dieser Arbeit gehört jedoch ein Prozess, der nicht nur in den Köpfen der Wissenschaftler stattfinden muss, sondern gleichzeitig auch in denen der politischen Entscheider sowie der praktischen Anwender. Auch ich stelle mich dieser Aufgabe, deren Bewältigung transdisziplinäre Arbeit erfordert. Der Klimaschutz ist ein System, in dem es eben nicht ausreicht, nur eine von vielen Komponenten zu betrachten.

Katharina

Diehl

Dr.  |  Wissenschaftliche Mitarbeiterin  |  Universität Potsdam

 

Innovationsprozesse finden in einem „Ökosystem“ statt, das in Bezug auf Klimawandel nicht allein von einem Marktumfeld, sondern auch von ökologischen Risiken, Politik und Öffentlichkeit bestimmt wird. In diesem Zusammenhang beschäftige ich mich als Ökologe und Agrarwissenschaftler mit der Bewertung und Planung von Innovationsprozessen in der Landwirtschaft. Methoden des ex ante impact assessment gehören zu meinem Standardrüstzeug. Ich untersuche unter Anwendung des Tripelhelix-Ansatzes auf Innovationssysteme die Interaktion zwischen landwirtschaftlicher Praxis, Forschung und Politik mit Blick auf technologische, organisatorische und Governance-Aspekte. Dies wird durch eigene Gründungserfahrung untermauert. Die agrathaer GmbH, bei der ich auch Prokuristin bin, steht für Wissens- und Technologietransfer. Die Erfahrung aus der Entwicklung von übergreifenden Methoden, organisatorischen Strukturen und Management sowie das Studium von konkreten Innovationen und Fallbeispielen über lange Zeiträume bringe ich in meine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in die Arbeitsgruppe Landwissenschaften an der Universität Potsdam ein.

Dietmar

Schallwich

Dr.  |  Wissenschaftlicher Mitarbeiter |  Universität Potsdam

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© 2018 . Forschungsbegleitung KlimAgrar. Alle Rechte vorbehalten.

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